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Wenn es eine Störung in einer Beziehung gibt - zur
Partnerin/zum Partner, zur Tochter/zum Sohn, zur
Freundin/zum Freund, zu ArbeitskollegInnen, ChefIn,
NachbarIn, LehrerIn, TherapeutIn u.v.a. - dann wissen wir
oft nicht weiter. Wir haben das Gefühl, in der Klemme zu
sitzen, auf der Leitung zu stehen oder wirkungslos zu
handeln. Manchmal spüren wir nur eine diffuse Belastung oder
Beklemmung.
Malend können wir etwas in Bewegung bringen, klären, und
auch in Ordnung bringen.
Es gibt viele Möglichkeiten, beim LOM eine Beziehungsarbeit
zu beginnen. Vielleicht steht ein Symptom im Vordergrund
oder ein unbekanntes Hindernis. Oder wir beginnen die Arbeit
mit einem Portrait der Person, mit der wir das
Beziehungsanliegen haben.
Beim Malen können wir häufig Überraschungen und Berührungen
erleben, die uns zu neuen Informationen führen.
Diese Informationen können sehr vielfältig sein. Mit
weiteren Bildern können die auftauchenden Themen bearbeitet,
gewürdigt und abgeschlossen werden.
Häufig ergeben sich Beziehungsanliegen spontan aus der
Malarbeit.
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