LOM® Lösungsorientiertes Malen

nach Bettina Egger und Jörg Merz

 

ANWENDUNG - Symptom

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R U H E

 

Was wir an schwierigen, ungelösten, krankmachenden Umständen in unserem Leben haben, zeigt sich in irgendeinem  oder mehreren Symptomen. 

Symptome können sich körperlich oder psychisch zeigen. Eine medizinische Abklärung ist unter Umständen ratsam.

Weit verbreitet sind z.B.: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Verdauungsstörungen, Ängste, Panikattacken, Herzrasen, starke Gefühle von Trauer, Wut u.a.

Für das Symptom finden wir zunächst eine Metapher, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit dem Symptom steht. 

Beispiel: Wenn Dein Symptom eine Lichtquelle wäre, was wäre es dann für eine? Die Malende hat eine Laterne gesehen und beginnt, diese nach bestimmten Bildkriterien zu malen. Das Malen wird von der Malleiterin begleitet, d.h. die Malende wird mit dieser Aufgabe nicht alleine gelassen.

Nach dem Malen erheben wir die vorher aufgenommenen Werte. In diesem Fall waren sie zwar besser als vor dem Malen, aber noch immer war eine Belastung spürbar. 

Die Malende entwickelt nun Ideen, wie sie das Bild verändern könnte. Nach und nach hat sie am Hintergrund, am Licht und an der Laternenhalterung gearbeitet. Die Werte waren optimal und die Malende wirklich begeistert und berührt von ihrem Bild.    

Manchmal wird durch das Malen einer Metapher eine Verschiebung des Symptoms auf eine Ebene erreicht, auf der es einer Bearbeitung zugänglich wird. Das Malen bringt eine Klärung, bestenfalls eine Lösung des Symptoms.

So konnte z.B. ein übermäßig erhöhter Blutdruck, der medikamentös behandelt wurde, mit einem Bild dauerhaft gesenkt werden, die Medikamente konnten abgesetzt werden und die eigentliche Problematik zeigte sich auf psychischer Ebene und konnte mit weiteren Bildern bearbeitet werden.